Aquaristik

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Für viele Menschen ist ein gut eingerichtetes Aquarium ein toller Blick- fang für die Wohnung, für andere ist die Aquaristik eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Idealerweise sollte die Einrichtung des Aquariums eine naturgetreue Nachbildung des Lebensraum der Fische sein, die es bewohnen.

Für die erfolgreiche Haltung und Aufzucht von Fischen und auch Pflanzen ist einiges Wissen über die Biologie der Tiere und Pflanzen des Aquariums, sowie etwas chemischen und physikalischen Verständnis für das Element Wasser sinnvoll.

Technik

Da die meisten Zierfische aus den Tropen stammen, ist im Aquarium eine höhere Temperatur nötig, als die normale Zimmertemperatur. Dies lässt sich durch einen Stabheizer, am besten mit Thermostat, erreichen und steuern.

Ein auf die Grösse des Aquariums abgestimmter Aussenfilter oder Innenfilter sorgt für eine chemische, biologische und mechanische Filterung des Wassers. So wird eine hohe Wasserqualität aufrecht erhalten. Aussenfilter lassen sich je nach individuellem Bedarf mit unterschiedlichen Filtermaterialien bestücken. Zur mechanischen Filterung dient Schaumstoff oder Perlonwatte. Für die biologische Filterung werden häufig Keramikringe verwendet und für eine chemische Filterung wird schon seit langem Aktivkohle eingesetzt.

© Jürgen Hust - Fotolia.comAls Beleuchtung haben sich HQI Lampen und auch Aquarienleuchten mit T5 Technologie bewährt. Die Beleuchtung des Beckens ist für das Wachstum der Wasserpflanzen nötig und eine konstante tägliche Beleuchtungsdauer von etwa 12 Stunden sorgt für einen funktionierenden Biorhythmus der tropischen Fischarten.

Für Meerwasser- und Riffaquarien sind weitere technische Geräte wie Eiweissabschäumer und auch Strömungspumpen nötig.